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Kalkfrei
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Warum Umkehrosmose und nicht Aktivkohle, Ionenaustauscher oder Destillation?

  • Geringste Betriebskosten,
  • größte Filterbandbreite,
  • bester Geschmack (kein Kalk, Sauerstoff bleibt 100% erhalten),
  • konstante Leistung über Jahre, keine Wartung- und Reinigungsarbeiten,
  • höchste Sicherheit gegenüber allen Arten von Schadstoffen (Blei, leichtflüchtige Stoffe, Bakterien, Viren, Hormone, Nitrat, Asbest, Isotope uvam.),
  • beste Umweltverträglichkeit (kein Strom, keine Chemie).

 

 

Welche Produkte empfehlen Sie als Ergänzung zur Umkehrosmose?

 

 

Was ist mit dem Kalk?

Umkehrosmose ist das beste Verfahren, um überschüssigen Kalk zu entfernen. Die Gefäße (auch die “inneren”) bleiben blitzblank. Endlich kalkfrei!

 

 

Wieviel produziert das Gerät pro Stunde?

Ca. 3-4 Liter, abhängig von Wassertemperatur, Druck und Salz- (Kalk)gehalt.

 

 

Wie hoch sind die Betriebskosten?

Ca. 0,02 EUR pro Liter, inkl. Wasserkosten und Membranetausch (Aktivkohlenachfilter ist in Membrane integriert).

 

 

Welche Bedingungen müssen für den Betrieb des Watermakers erfüllt sein?

  • 2,5 bar Mindestdruck,
  • max. 1000 mg (2500 ppm) Chlor / Liter,
  • M22/M24 Standardperlatorgewinde,
  • Betrieb nicht an staudruckempfindlichen Geräten (bestimmte Boiler, Schläuche),
  • Wassertemperatur 10-50° C,
  • keine Sedimente (Schlamm, Sand) im Wasser,
  • kein Eisen
  • kein Rost
  • kein Brackwasser (< 2000 mg / Liter gelöste Stoffe, entspricht < 1250 Mikrosiemens).
  • pH 3 - pH 11
  • ca. 25 cm Platz unter dem Hahn,
  • Abflußmöglichkeit für Abwasser.
  • Schadstoffwerte und Keimzahlen im Rohwasser sollten innerhalb der Grenzwerte der Trinkwasserverordnung (TVO) liegen.

 

 

Wie lange hält die Austauschmembran e?

Standzeit: 2-8 Jahre, abhängig von Benutzungsintensität und Wasserzusammensetzung. Austauschfälligkeit ist erkennbar an Kalkrückständen, die sich am Schnellkocher oder Töpfen bilden, sowie an der Geschmacksveränderung (nach kurzer Gewöhnungsphase ist der enorme Unterschied zu Leitungswasser jederzeit wahrnehmbar, auch im Blindversuch! :). Das Gerät ist selbstreinigend, der Kalk und sonstige Stoffe werden separiert und im Abwasser ausgeschieden. Je kontinuierlicher er benutzt wird, desto länger hält der Filter (umgekehrt wie bei Aktivkohleblocks oder Ionenaustauschern, die nicht wirklich “filtern”, sondern mit Adsorptions- und Desorptionsvorgängen arbeiten und sich schnell zusetzen und außerdem nur sehr selektiv filtern).

 

 

Was kostet die Austauschmembran e?

Die Austausch-Membrane kostet 75,00 EUR (inkl. Aktivkohlenachfilter). Keine weiteren Filterkosten. Kann vom Benutzer sehr einfach selbst getauscht werden. Austausch empfiehlt sich ab ca. 100 Mikrosiemens (anfänglich sind es 10-20).

 

 

Was empfiehlt sich als Auffangbehälter?

Das Filterwasser sollte vorzugsweise in einer 5-Liter-Glaskaraffe gesammelt werden. 5 Liter, damit man das Gerät unbeaufsichtigt über längere Zeit produzieren lassen kann. Glas, weil es keine Poren hat (und somit das Gefäß sauber bleibt) und keine Kunststoffe ans Wasser abgibt. Edelstahl ist die zweite Option.

 

 

Was kann ich mit dem Restwasser machen, das beim Trennvorgang abläuft?

Manche leiten den Abwasserschlauch - statt in den Siphon - in einen Kanister oder im Sommer durch ein Loch in der Wand in eine Regentonne. Das Abwasser ist zu 1/5 aufkonzentriert, und damit immer noch “bestes” Trinkwasser. Verglichen mit dem täglichen Aufwand ist die finanzielle Ersparnis jedoch gering. Ökologisch ist UO die verträglichste Technologie. Die Menge des Filterabwassers wird vom täglichen Pro-Kopf-Gesamtabwasser (indirekter Verbrauch durch Konsumgüter, Verkehr, Strom, Haushalt etc.!) um Größenordnungen übertroffen.

 

 

Gibt es Zubehör?

Ja, ein Zwei-Wege-Umschaltventil, um zwischen normaler Wasserhahnbenutzung und Filterbetrieb per Knopfdruck hin- und herschalten zu können. Außerdem einen Zusatzadapter, um das Gerät an mehr als einem Hahn anschließen zu können (Zweitwohnung, Arbeit etc.) 12,50 EUR.

Außerdem ein Leitfähigkeitsmeßgerät (60,- EUR), mit dem die Wasserqualität digital und temperaturunabhängig in Sekunden ermittelt werden kann (Einheit: Mikrosiemens 1/Ohm).

 

 

Ist die Ersatzteilverfügbark eit gesichert?

Ja, der Watermaker ist eines der weltweit meistproduzierten Geräte (über 2 Mio. verkaufte Einheiten) und besteht aus einigen wenigen, leicht austauschbaren Komponenten.

 

 

Wie ist das Abwasserverhältnis?

Ca. 1:4 bis 1:5, abhängig von Wassertemperatur, Druck und Salz- (Kalk)gehalt.

 

 

Warum hat der Watermaker keine Vorfilter?

Vorfilter werden nur zum Schutz der Membrane eingesetzt. Aktivkohle gegen Chlor, Sedimentfilter gegen Sedimente. Der neue Membrantyp ist - im Gegensatz zu den herkömmlichen Thin Film Membranen (TFM) chlorresistent, der Aktivkohlevorfilter entfällt somit (außerdem wird in Deutschland kaum gechlort). Sedimenthaltiges Wasser ist ein Hinderungsgrund für den Watermaker, in diesem Fall muß ein Sediment- und Schmutzfilter am Hauptwasseranschluß installiert werden.

 

 

Kann das Gerät ausfallen? Welche Garantieansprüche bestehen?

Prinzipiell nicht, alle Komponenten sind für harten Dauereinsatz ausgelegt. Anhand der Checkliste in der mitgelieferten Gebrauchsanleitung kann die Ursache eines möglichen Problems schnell gefunden und behoben werden.

Garantie auf Gerät: 24 Monate. Auf Membrane: 1 Jahr (Leistung sinkt nicht unter 80% des ursprünglichen Leitfähigkeitswertes).

 

 

Der Watermaker produziert kein Wasser mehr, nachdem er 6 Monate im Kühlschrank lagerte. Was ist zu tun?

Die Membrane ist offenbar eingetrocknet, es hat sich eine Kalkkruste gebildet, die sich nicht mehr auflöst. Die Membrane muß in diesem Fall leider vorzeitig ausgetauscht werden.

 

 

Welche Abweisungsraten erreicht der Watermaker?

  • Nitrat: 80-99%, je nach Ausgangskonzentration. Die Filtratkonzentration bewegt sich i.d.R. - unabhängig von der Rohwasserkonzentration - zwischen 3-5 mg/l.
  • Viren und Bakterien: 99,9%, da sie zigtausendmal größer als Moleküle sind.
  • Schwermetalle: >98%
  • Kalk: >95%
  • Organische Verbindungen: 99%

 

 

Warum reicht eine  Wasserenergetisieru ng (hydrodyn) alleine nicht aus?

Das Hauptproblem für die Nieren ist der isolierte Kalk, der nicht bioverfügbar ist und die Transport und Löseeigenschaften des Wassers negativ beeinflußt. Die enorme Geschmacksverbesserung durch Kalkfilterung führt i.d.R. zu deutlich erhöhtem Wasserkonsum, wodurch die schleichende Dehydrierung des Körpers gestoppt und rückgängig gemacht wird. Es gibt keinen Ersatz für reines Wasser (“löscht” Streß schneller als jedes andere Getränk).

 

 

Sind die Vorurteile gegenüber Umkehrosmose stichhaltig?

Mineralien sind lebenswichtig, haben aber in Trinkwasser nichts verloren. Die Mineralwasserindustrie macht hier aus der Not eine Tugend und fügt zu allem Überfluß noch Kohlensäure hinzu, die den pH Wert auf 2-3 reduziert (Übersäuerung). Sauberes Regenwasser besteht nur aus H2O und zählt seit Menschheitsgedenken zu den wertvollsten Trinkwässern für Mensch, Tier und Pflanze. Nicht umsonst haben die Römer vielhundert Kilometerlange Äquadukte gebaut, um an das wertvolle Bergquellwasser zu kommen, das während des Transports zudem optimal mit Sauerstoff und Sonnenlicht aufgeladen wurde. Auch der eckige Rohrquerschnitt soll energetisieren (im 3/4-Walzer-Takt), während der runde dem Wasser alle innere Bewegung und Energie entzieht. Einfache Änderungen könnten oft Wunder bewirken...